Regelmässige Fassadenreinigung schützt vor Schäden

Schaden Mietwohnung
Lang lebe die Fassade: Bei regelmässiger Reinigung halten Fassaden je nach Typ bis zu 40 Jahren.

Die richtige Pflege verlängert die Lebensdauer von Hausfassaden deutlich.

Darauf sollten Sie bei der Fassadenreinigung und beim Beheben von Rissen und Blasen achten. Die Aussenwände eines Gebäudes sorgen nicht nur für eine schöne Optik, sondern haben auch eine wichtige Schutzfunktion. Eine gute Fassade hält jeder Witterung stand und fungiert gleichzeitig als Wärmedämmung. Weiter trägt die Fassade zu einem angenehmen Wohnklima, einem verbesserten Brandschutz und weniger Schall und Lärm im Innern bei.

Verputzte Aussenwärmedämmungen neu anstreichen

Grundsätzlich lassen sich gedämmte Fassaden in zwei Typen unterscheiden: hinterlüftete und kompakte Fassadensysteme. In der Schweiz kommt noch mehrheitlich die kompakte Fassade zum Einsatz, da diese kostengünstiger ist. Eine kompakte Fassade hält bei korrekter Montage und regelmässiger Pflege 15 bis 20 Jahre, bevor sie saniert werden muss. Waren die Handwerker ungenau, kann es jedoch schon nach wenigen Jahren zu Schäden kommen, die behoben werden müssen. Eine hinterlüftete Fassade hingegen ist aufwändiger, hält aber bis zu 40 Jahre. Hinterlüftete Fassadensysteme bestehen aus vier Schichten: Tragwerk, Wärmedämmung, Hinterlüftungsraum und Bekleidung. Diese Trennung der einzelnen Strukturen macht die Fassaden besonders robust und langlebig.

Um Hausfassaden über eine lange Zeit instand zu halten, benötigen sie entsprechende Pflege. So sollten Fassaden regelmässig gereinigt und verputzte Aussenwärmedämmungen alle paar Jahre mit einem neuen Farbanstrich versehen werden. Kleinere Schäden können zudem schnell und kostengünstig von einem Fassadenexperten behoben werden, bevor der Schaden grösser wird. In diesem Fall gilt: je schneller, desto besser.

Schäden von Fachpersonen prüfen lassen

Ist eine Fassade schon etwas in die Jahre gekommen oder weist grössere Schäden auf, muss sie saniert werden. Die Gründe für die Fassadenschäden müssen zuerst eruiert werden. Hierfür ist langjährige Erfahrung essenziell. Ohne Ursachenbehebung kann der gleiche Schaden bereits nach kurzer Zeit wieder auftreten. Liegt die Schadensursache im System, muss allenfalls auch die alte Dämmschicht zurückgebaut werden. Auf dieser Basis bauen die Fassadenbauer die Gebäudehülle von Grund auf neu auf und sorgen so dafür, dass die Fassade das Gebäude wieder langfristig optimal schützt.

Bei der Wahl der Handwerker sollten Eigentümerinnen und Eigentümer in jedem Fall auf Fachexperten setzen, die schon länger am Fassadenmarkt tätig sind und das entsprechende Know-how mit sich bringen. Denn bei Ausführungsfehlern kann die Fassadensanierung schnell zu einer kostspieligen Angelegenheit werden. Die häufigsten Stolpersteine sind dabei Anschlüsse und Details, die nicht fachgerecht und nach Norm ausgeführt wurden.

Intakte Fassaden sind besser für die Umwelt

Fassaden und Fassadensanierungen können ein Gebäude durch ihre wichtigen Funktionen enorm aufwerten und wohnlicher machen. Damit dies funktioniert braucht es bei der Planung, Umsetzung und Sanierung die nötige professionelle Aufmerksamkeit. So werden wiederkehrende und kostspielige Ausgaben vermieden. Von einem wirtschaftlichen und nachhaltigen Vorgehen profitieren sowohl die Umwelt als auch die nächste Generation.

 

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